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02 Mai

Entdeckung am Wegesrand

In Allgemein by Elisabeth / 2. Mai 2021 / 0 Comments

Wir staunen immer wieder, was man rund um den eigenen Wohnort alles entdecken kann. Zwischen Berching und Plankstetten, am Westhang des Sulztals, fanden wir ein besonderes Highlight, das Kruzerloch. Es handelt sich um eine natürliche Karsthöhle, die vom Wasser über Jahrtausende aus dem Sandstein des Braunen Jura gespült wurde.

Ein ausgeschilderter Weg führt in wenigen Schritten vom Benediktuswanderweg zum Eingang. Kurz gebückt und man steht schon in der bis zu dreieinhalb Metern hohen Höhle, deren Hauptraum etwa zehn Meter lang ist.

An der Rückwand befindet sich ein durch ein Türloch zugänglicher kleiner Raum, der offensichtlich von Hand aus dem Stein herausgearbeitet wurde.

An vielen Stellen bilden sich wie in einer Tropfsteinhöhle winzige Stalaktiten. Sie entstehen, weil sich über dem Hohlraum Kalksteinschichten vom Weißem Jura befinden. Regenwasser löst diesen Kalk, der dann über das eindringende Wasser an der Höhlendecke versintert.

Uns haben die vielen verschiedenen Strukturen und unterschiedlichen Farben der relativ kleinen Höhle fasziniert. Und einmal mehr waren wir überrascht, wie viele Motive auch auf wenig Raum zu finden sind. Wichtig ist uns allerdings immer bei unseren Unternehmungen, ausreichend Zeit zu haben, um sich auf die Situation einzulassen. Die “Entdeckungen” für Auge und Kamera kommen dann von ganz allein.

29 Mrz

Making-of … Von der Idee zum gerahmten Fine Art Print

In Allgemein by Elisabeth / 29. März 2021 / 0 Comments

Heute wollen wir Euch einen Einblick in den Entstehungsprozess eines von uns gedruckten und gerahmten Fine Art Prints, von der ersten Idee bis zum fertigen Endprodukt geben.

Am Anfang stand Christians Wunsch, sein Foto eines Zebras in der Wohnung an prominenter Stelle im Flur an die Wand zu bringen!

In einem ersten Gespräch klärten wir Bild- und Rahmengröße, Rahmenmaterial, Glasqualität und Passepartout ja/nein, um eine entsprechende Einbindung in das Umfeld zu gewährleisten. Das originale Farbbild von Christians Digitalkamera mutete recht witzig und fröhlich an und war nach einem Formatbeschnitt der Originaldatei die erste Wahl.
Als Alternative erstellten wir mehrere Schwarz-Weiß-Varianten, um die Bildaussage in eine grafische Richtung zu entwickeln. Unserer Ansicht nach sollte dies sehr gut mit dem vorhandenen Umfeld harmonieren. Nach internen Diskussionen in der Familie der Auftraggeber über die verschiedenen Möglichkeiten fiel die Wahl tatsächlich auf eine Schwarz-Weiß-Variante, was aber letztendlich auch immer eine Entscheidung von Vorlieben und dem persönlichen Geschmack ist.

Jetzt konnte die finale Ausarbeitung und der Druck des Bildes von uns erledigt werden. Dabei kam unter anderem noch eine feine Vignette zur Blickführung zum Einsatz. Parallel bestellten wir den Rahmen und das Passepartout. Nach Montage des getrockneten Fine Art Prints in Museumsqualität auf Büttenpapier im hochwertigen Holzrahmen von HALBE kann sich das Endprodukt wirklich sehen lassen und wird seine Betrachter viele, viele Jahre erfreuen.

Vielen herzlichen Dank an Christian für das Einverständnis, den Ablauf des Auftrags an dieser Stelle darzustellen.
Danke für Dein Vertrauen!

12 Sep

Ein Spaziergang durch die Zeit …

In Allgemein by Alfons / 12. September 2020 / 0 Comments

… ist der Titel eines 10-minütigen Infofilms, gedreht im Collegium Georgianum in Ingolstadt anlässlich des virtuellen Tag des Denkmals am Sonntag, 13. September 2020.

Der Gebäudekomplex des Georgianums, als Denkmal nationaler Bedeutung eingestuft, hat viel erlebt und wird gerade von INKoBau saniert. Elisabeth durfte sich und ihre Ideen bei Story und Umsetzung maßgeblich einbringen. Außerdem war sie für die Organisation am Set verantwortlich, was ihr unheimlich Spass gemacht hat. Das Filmteam INflowmotion übernahm die Dreharbeiten und den Schnitt und Alfons sprang als Laiendarsteller und Kameraassistent ein. Viel Spaß beim Eintauchen in eine andere Zeit.
Link: Sparziergang durch die Zeit

Viele Grüsse
Alfons + Elisabeth

 

 

18 Mrz

Artikel über uns im rostfrei-Magazin

In Allgemein by Elisabeth / 18. März 2020 / 0 Comments

Der  Artikel in der aktuellen Ausgabe des Ingolstädter Magazins rostfrei beschreibt recht launig unsere fotografische Arbeitsweise und stellt unseren Bildband vor, schaut mal rein: Auch Gebäude haben eine Seele

Bleibt gesund und viele Grüße
Alfons + Elisabeth

10 Feb

Ruhig bleiben …

In Reisen by Elisabeth / 10. Februar 2020 / 0 Comments

… so heißt der Leitspruch des Villgraten-Tals in Osttirol. Es hat sich als Bergsteigerdorf ganz bewusst der Umsetzung der Alpenkonvention zur nachhaltigen Entwicklung und zum Schutz der Alpen verschrieben.

Auf der Suche nach einem neuen Gebiet für unsere Schneeschuh-Touren stiessen wir auf dieses Tal, in dem es keine Skischaukel und keine Unterkunft mit mehr als 50 Betten gibt. Also genau das Richtige für uns. Und nachdem dort im November fünf Meter der weißen Pracht vom Himmel fielen, durften wir jetzt, Ende Januar, noch richtig Winter geniessen und bereits ab dem Tal mit unseren Schneeschuhen losziehen. Viele der dortigen Berge sind ideale Aussichtsplattformen für den Rundblick auf die Dolomiten im Süden und die Venedigergruppe sowie den Großglockner im Norden.

Die für das Villgraten-Tal charakteristischen Almdörfer und die in der Wintersaison unbewirtschafteten Hütten luden uns immer wieder zu einer Tee-Pause ein. Früher wurden die kleinen Bauernhäuser mit Wohnraum und Stall für die sommerliche Viehhaltung genutzt. Heute sind sie meist begehrte Unterkünfte für Urlauber.

Ein großer Spaß waren  auch die rasanten Rodelabfahrten auf bestens präparierten Naturbahnen, die uns so manchen Abwärtshatscher verkürzten und uns ein Grinsen ins Gesicht zauberten.

Es gibt hier noch jede Menge Gipfel und Naturschönheiten für uns zu entdecken, was heißt, wir sind bald zurück im Villgraten-Tal. Für die kommende Weihnachtszeit haben wir schon ein Zimmer reserviert.

13 Jan

Am Dreikönigstag beim Lichterfest

In Allgemein by Elisabeth / 13. Januar 2020 / 0 Comments

Wir hatten schon öfter davon gehört, doch erst jetzt klappte ein Besuch des Licherfests in Pottenstein in der Fränkischen Schweiz.

Das Lichterfest ist jedes Jahr ein Highlight für Besucher, Touristen und Einheimische: Immer am Dreikönigstag verwandelt sich die einmalige Felsenlandschaft rund um die vielen Fachwerkhäuser von Pottenstein in ein Meer aus Flammen.

Diese Tradition geht auf einen Beschluss des Erzbistums Bamberg aus dem Jahr 1759 zurück. Nach Einbruch der Dunkelheit erhellen zahlreiche Kerzen und Lichter die festlich geschmückten Gebäude. Pünktlich um 17:00 Uhr startet ein großer Prozessionszug durch die Straßen der historischen Altstadt und gleichzeitig werden auf den Felsen, die den Ort umgeben, mehr als tausend Holzfeuer entzündet. Diese Bergfeuer brennen etwa eine Stunde und sorgen für eine einmalige Stimmung und wahren Augenschmaus.

Trotz der vielen Besucher hatten wir Glück bei der Standortwahl und durften gegenüber der Burg im Garten eines freundlichen Einheimischen ungestört unser Stativ aufstellen und fotografieren. Ein absolut besonderes Erlebnis.

Gerne kommen wir wieder.

29 Dez

Fotografieren erwünscht …

In Reisen by Elisabeth / 29. Dezember 2019 / 0 Comments

… und das ausgerechnet in einer Kirche. Das erstaunte uns, ist aber auch verständlich, wenn die als Obolus eingenommenen Gelder wieder der Instandhaltung der Kirche zu Gute kommen. Die in den 70er-Jahren renovierte und zwischen 1983 und 1993 sogar mit einer Fußbodenheizung versehene St. Giles´ Cathedral in Edinburgh ist auf die Einnahmen der Besucher angewiesen. Wir ließen uns während einer Fotoreise nach Schottland diese Möglichkeit nicht entgehen, und statteten der Kirche, die eine bedeutende Sehenswürdigkeit ist und in der Nähe des Edinburgh Castle steht, einen Besuch ab.

Es wird vermutet, dass das gegenwärtig existierende Gebäude seit dem Jahr 1120 errichtet und nach einem Brand im Jahr 1385 im gotischen Stil wieder aufgebaut und um immer mehr kleine Kapellen erweitert wurde.

Die Kirche St. Giles ist dem Schutzheiligen der Aussätzigen und Krüppel geweiht und war in ihrer wechselvollen Geschichte sogar Kathedrale, verlor den Titel aber auch wieder. Seit dem Ende der Glaubenskonflikte ist sie Hauptkirche der reformatorischen Church of Scotland. Besonders faszinierend und fotogen fanden wir die Gewölbebögen und Deckenverzierungen.

Ab dem Ende des 19. Jahrhunderts erhielt das Kirchengebäude wunderbare Buntglasfester, die heute zu den Besonderheiten von St. Giles gehören.

Die Orgel wurde 1992 von der Orgelbaufirma Rieger in Österreich erbaut und hat 57 Register auf drei Manualen und Pedal. Aus der Vorgängerorgel wurden lediglich zwei Register übernommen.

Nach der Orgel kommt man in einen weiteren geschichtsträchtigen Teil der Kirche. In der Presten Aisle hängen die Banner der früheren und aktuellen Ritter des schottischen Distelordens, der 1687 gestiftet wurde. Einmal jährlich versammeln sich die Ordensritter zu einem Gottesdienst in dieser Seitenkapelle.

Die St. Giles´ Cathedral steckt voll schottischer Geschichte und künstlerischer Schönheit. Wir können nur jedem empfehlen, die Hektik der Royal Mile gegen einen ruhigen Rundgang durch diese wunderbare Kirche einzutauschen.

15 Dez

Schottland – der Norden

In Reisen by Elisabeth / 15. Dezember 2019 / 0 Comments

Wir kommen wieder – das war uns schon während unserer Schottlandreise vor zwei Jahren klar.

Unserem Erkundungsdrang gaben wir folglich ein weiteres Mal im Oktober 2019 nach, um den ganzen nördlichen Teil Schottlands, die sogenannten Highlands, zu bereisen.

Am Flughafen von Edinburgh übernahmen wir unseren Mietwagen und starteten Richtung Norden. Gleich am Anfang unserer Fototour beeindruckten uns die Rogie Falls, die wir nach einem kurzen Spaziergang durch den herbstlichen Mischwald erreichten. Wir fanden ständig neue Blickwinkel und Perspektiven, die uns den Abschied von diesen kraftvollen Wasserfällen nicht gerade leicht machten.

Die Weiterreise entlang der Ostküste versprach aber noch mehr landschaftliche Höhepunkte. Die Küste zeigte sich im ständigen Wechsel mit steilen Klippen, stillen Sandbuchten und unendlich vielen Castles bzw. dem, was davon übrig war. Und da das Wetter, wie von uns sehnlichst erhofft, very scottish – also ziemlich wechselhaft war, beeindruckte uns das Meer mit beachtlichem Seegang. Dabei fanden immer wieder vereinzelte Sonnenstrahlen den Weg durch die schweren Wolken und bescherten uns dramatische Lichtstimmungen. Meistens waren diese Augenblicke jedoch sehr flüchtig. Eine absolute Herausforderung für uns Fotografen! Fast täglich freuten wir uns über mehrere Regenbögen. Oft waren wir im Laufschritt unterwegs oder harrten ewig hinter der Kamera aus, um unser Objekt vielleicht doch noch im “richtigen” Licht auf den Chip zu bannen. Diese Zeiten des Wartens genießen wir derweil mit allen Sinnen und saugen die Eindrücke tief in uns auf. Meist ergeben sich dabei weitere Motive mit neuen fotografischen Herausforderungen.

Vom nördlichsten Punkt des schottischen Festlands sahen wir einen Teil des 70 Inseln umfassenden Orkney-Archipels. Ganz in der Nähe, am Duncansby Head, hatten wir dann Wind in Orkanstärke, was die Natur um uns herum noch beeindruckender wirken ließ. Bereits das aufrechte Gehen entlang der Klippen war eine echte Herausforderung, ganz zu schweigen vom Versuch, einige scharfe Bilder dieser bis zu 60 Meter hohen Sea Stacks mit nach Hause zu bringen.

Besonders aufgefallen ist uns in der zerklüfteten und einsamen Landschaft der Highlands die Vielzahl der als Loch bezeichneten Seen und tief eingeschnittenen Meeresarme. Eine weitere Besonderheit sind die unzähligen Castles in all ihren Vergänglichkeitsstufen. Außerdem fanden wir interessante Zeitzeugen wie das Moine House, das in den 1830er Jahren auf einem Pass als Zwischenstopp an der durch das Moor führenden Straße errichtet wurde. Es ist schon lange dem Verfall preisgegeben und auch von dem gestrandeten Segelboot in Talmine wird bald nichts mehr übrig sein.

Unsere Nachtruhe wurde immer wieder durch lautstarkes Röhren unterbrochen. Es war nämlich die Zeit der Hirschbrunft und die Tiere entsprechend aktiv. Tagsüber trafen wir öfters auf die gutmütigen und robusten Galloway-Rinder, die mit ihren langen Hörnern und dem zotteligen Fell sehr fotogen sind.

Fazit:
Wir hatten in der rauen und wilden Landschaft der schottischen Highlands genau das dramatische Wetter, das wir uns gewünscht hatten. Manchmal fast zu dramatisch, wenn verwacklungsfreie Bilder kaum möglich waren. Dies schmälert unser Gesamterlebnis aber auf keinen Fall. Für unser Empfinden ist das „Wetterspüren“ und die Einsamkeit in der Natur immer wieder Balsam für die Seele.

27 Okt

Berchinale 2019 – Licht, Musik und Kunst

In Allgemein by Alfons / 27. Oktober 2019 / 0 Comments

Kunst ist nicht immer nur Farbe auf Papier oder Öl auf Leinwand sondern manchmal auch Licht an der Wand. So auch bei der alle zwei Jahre stattfindenden Berchinale.

Vom 20. bis 28. September 2019 verzauberten zahlreiche lichtkünstlerische Installationen und kunstvolle Architekturbeleuchtung die mittelalterliche Altstadt von Berching. Die Inszenierung der Mauern, Türme und Gassen mit Licht war natürlich ein starker fotografischer Anziehungspunkt für uns und viele andere Fotografen. Aber auch das umfangreiche Programm mit Fachvorträgen, Führungen, einem Künstlermarkt, Ausstellungen, kleinen Musikstationen und einem breiten kulinarischen Angebot überzeugte. Schee war´s. Wir kommen wieder!

07 Sep

Ausstellung über Kavalier Dalwigk und Georgianum

In Allgemein by Alfons / 7. September 2019 / 0 Comments

Im Mai hatten wir anlässlich der Langen Nacht der Unternehmen unsere Fotografien vom Kavalier Dalwigk und vom Georgianum vielen Besuchern vorgestellt. Wer diesen besonderen Abend verpasst hat oder sich als Wiederholungstäter outen möchte, hat jetzt eine zweite Chance:

Bei INKoBau, einem Tochterunternehmen der Stadt Ingolstadt, stellen wir zum Tag der offenen Tür unsere großformatigen Bilder aus, die Euch unsere Eindrücke der beiden Denkmäler vermitteln, die derzeit aus ihrem Dämmerzustand erlöst und saniert werden.

Letztes Jahr, vor Beginn der Baumaßnahmen, haben wir ungewöhnliche Perspektiven zwischen Verfall und Phantasie in und um die beiden sehr gegensätzlichen Gebäude entdeckt. Die besonderen Stimmungen haben wir so, wie wir sie in diesen Augenblicken empfunden haben, mit unseren Kameras eingefangen.

Wir sind von 10 bis 16 Uhr anwesend und freuen uns auf Euren Besuch!

Die INKoBau liefert bei Interesse die fachlichen Hintergründe zur Denkmalsanierung und virtuelle Rundgänge durch den geplanten Neubau beim Kavalier Dalwigk.

Also, kommt vorbei, wir freuen uns auf Euch und spannende Gespräche.

Samstag, 21. September 2019     10:00 bis 16:00 Uhr

INKoBau GmbH & Co. KG
Ludwigstr. 32 / Eingang Hallstr.
85049 Ingolstadt