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08 Nov

Einladung zu einem Islandabend mit unserer Bildershow DIE UNVOLLENDETE

In Allgemein by Elisabeth / 8. November 2016 / 0 Comments

Liebe Freunde, Natur- und Fotografiebegeisterte,

im Rahmen eines Kundeninformationsabends des FIRST Reisebüros zeigen wir nochmals unsere ganz persönliche Bilderschau Die Unvollendete – Hommage an Island.

Wir nehmen Euch mit zu unseren Lieblingsorten auf der Insel im hohen Norden. Die spannenden Bilder, begleitet von einfühlsamen Texten und Musik, spiegeln die Anziehungskraft wider, die Island auf uns ausübt und uns nicht mehr loslässt.

Geniessen wir gemeinsam den Zauber Islands. Wir freuen uns auf Euch, besonders auch auf die Wiederholungstäter!

Wann:  Dienstag, 29. November – 19:30 Uhr, Eintritt frei
Wo:   VHS Kinosaal, Hallstr. 5, 85049 Ingolstadt

Weitere Infos vom FIRST-Reisebüro …

Liebe Kunden, liebe Interessenten!

Viele von Ihnen kennen meine Liebe zur Vulkaninsel im nördlichen Atlantik und wissen, dass ich mich mit Island, mit seiner Literatur, Einwohnern, Geografie und natürlich mit dem touristischen Angebot auf der Insel beschäftige. Doch ich tue das nicht nur für mich, sondern auch für Sie, damit Sie eine unvergessliche Reise im hohen Norden erleben können.

Aus der Zusammenarbeit mit meinen langjährigen Partnern in Sachen Fotografie und Ausstellung, “Lightcatchers”, entstand eine faszinierende Multimediashow über Island. Bereits letztes Jahr fand die Vorführung große Resonanz.

Nun, am 29. November 2016 zeigen wir Ihnen “Island – Die Unvollendete” im Rahmen eines Kundenabends. Ich bin mir sicher, Sie werden eine großartige Präsentation erleben, erstklassige Informationen zu Reisen auf die Insel der Vulkane bekommen und interessante Kundenstimmen hören, die uns Einblicke in ihre Reiseerlebnisse gewähren. Natürlich sind Elisabeth Schmidbauer und Alfons Hauke vor Ort und beantworten gerne Fragen zur Fotografie auf Island.

Ich freue mich sehr, wenn wir Sie am 29. November zur Veranstaltung begrüßen dürfen.

Bis dahin eine schöne Zeit!

Ihre Maria Lenger / FIRST Reisebüro

22 Okt

Kalender 2017 – Wasser, Element in Bewegung

In Allgemein by Elisabeth / 22. Oktober 2016 / 0 Comments

Druckfrisch ist unser Kalender für das nächste Jahr eingetroffen.

Wir haben dafür Motive unseres Lieblingsthemas Wasser ausgewählt.

Das Element in Bewegung, so der Untertitel, zeigt einerseits stille, aber eindringliche und andererseits ruhige, jedoch kraftvolle Bilder von Locations abseits der großen Attraktionen. Auch die kleinen, eher unscheinbaren Dinge entfalten so, Monat für Monat, ihren ganz besonderen Reiz.

Eine Vorschau zum Reinschnuppern findet Ihr im pdf.

Wandschmuck-Fotokalender

WASSER  2017 – Das bewegte Element

DIN A2 (60 x 42 cm)
Offsetdruck mit Oberflächenveredelung

Preis: 35 Euro/Stück    Staffelpreise auf Anfrage!

Der Kalender hat 13 Blatt (Querformat), ein transparentes Deckblatt, einen stabilen Rückkarton und eine Spiralbindung mit Aufhänger. Lieferung erfolgt in einem Umkarton und solange der Vorrat reicht!

12 Okt

DIE UNVOLLENDETE in der Galerie bildfläche in Eichstätt

In Allgemein by Alfons / 12. Oktober 2016 / 0 Comments

Die Vernissage unserer Ausstellung war ein voller Erfolg. Herzlichen Dank an Hubert Klotzeck und alle Besucher, die diesen tollen Abend möglich gemacht haben. Auch der Crêpes-Stand hat zur guten Stimmung beigetragen. Für diejenigen, die nicht dabei sein konnten, gibt es mit einer Sonderöffnung eine zweite Chance.

Sonntag, 23. Oktober von 13 – 17 Uhr

Auch wir werden wieder in der bildfläche sein und Rede und Antwort stehen. Wir freuen uns über Euren Besuch.

Zum Nachlesen würdigte der Donaukurier unsere Ausstellung mit einem Bericht im Feuilleton.

Außerdem zeigte das Ingolstädter Fernsehen einen Beitrag über die bildfläche und DIE UNVOLLENDETE.

Die Ausstellung ist noch bis zum 29. Oktober zu den Galerie-Öffnungszeiten zugänglich.

Galerie bildfläche
Bahnhofplatz 20
85072 Eichstätt
Mi. + Fr. 14.00 bis 18.00 Uhr
Samstag 10.00 bis 13.00 Uhr
und nach Vereinbarung: 0151/25350296

30 Jul

Atem

In Allgemein by Elisabeth / 30. Juli 2016 / 0 Comments

Aus dem Loch hinter dem Hügel tritt heißes Gasgemisch aus. Sein Nebel flüchtet in die Luft, mischt sich unter die Sauerstoff-Moleküle. Schwefelgeruch legt sich aufs Plateau. Die Quelle brodelt unaufhörlich, seufzt, zischt und explodiert die Gase aus sich heraus. Gelbbraune, schmutzig weiße Flecken bilden die dünne Erdkruste rundherum. Die Ablagerungen werden zu einer Kuppel. Sie schützt das Geheimnis der Hexenküche der Elemente und Kräfte. Sichtbar und unsichtbar formen sie die Welt über die Zeit der Menschen hinweg. Vorsicht ist geboten. Nicht zu nahe herangehen. Verbrühungsgefahr. Das nächste Krankenhaus ist 100 km weit weg. Die Haut und die Kamera vielleicht für immer. Wir halten das Atmen der Erde auf diesem Fleck fest. Zu dem der Erde mischt sich unserer. Sie werden eins. So, wie wir mit dem Zauber des Augenblicks.

Maria Lenger

19 Jun

Die Rieslochfälle im Bayrischen Wald

In Reisen by Elisabeth / 19. Juni 2016 / 0 Comments

Eine durchwachsene Wetterlage mit einigen Schauern war die ideale Vorhersage, um sich fotografisch mit den Rieslochfällen auseinanderzusetzen.

Der bei Bodenmais durch eine klammartige Schlucht rauschende Riesbach bildet in einer Höhenlage von 780 bis 920 Metern die höchsten Wasserfälle des Bayrischen Waldes aus.

Insgesamt bringen es der 15 m hohe Hauptfall und vier weitere Stufen zu einer beeindruckenden Gesamthöhe von 55 Metern. Ein Spaziergang entlang der zum Teil völlig mit Moos überwachsenen Felsen und Strudellöcher ist speziell nach längeren Regenfällen ein beeindruckendes Naturschauspiel. Wenn dann noch alles feucht ist, entwickeln sich besonders intensive Farbkontraste. Herrlich, um auf Motivsuche zu gehen.

Für den 1,6 km langen Weg benötigten wir so mehr als vier Stunden. Für uns eine sehr lohnende Unternehmung, die wir jedem nur empfehlen können!

03 Jun

Mainhattan

In Reisen by Elisabeth / 3. Juni 2016 / 0 Comments

Der Spitzname Mainhattan machte uns neugierig auf die Finanz- und Messestadt Frankfurt am Main, von der wir bisher nur den Flughafen kannten. Gedanklich hatten wir bei diesem Namen natürlich gleich die imposante Skyline New Yorks im Kopf. Deshalb zügelten wir erst mal unsere Erwartungen, um nicht enttäuscht zu werden. Und das wurden wir ganz und gar nicht. Wir sind sogar überaus begeistert von unserem Kurztrip zurückgekommen!

Die Mainmetropole im Herzen Deutschlands bietet neben der beeindruckenden Skyline auch vielseitige kulturelle Kontraste inmitten der von einem Grüngürtel umringten Innenstadt. Oftmals umgeben die Wolkenkratzer kleine, gepflegte Parks, die wie grüne Inseln im Häusermeer wirken und die Großstädter zu kurzen Verschnaufpausen einladen.

Wir buchten uns ein Hotelzimmer im Bahnhofsviertel, von dem aus wir die meisten Fotolocations zu Fuß erkunden konnten. Das Bankenviertel, in dem die Hochhäuser am dichtesten stehen, lag praktisch um die Ecke und der Main nur einen Straßenzug entfernt.

Die Skyline ist von den vielen Brücken und vom Mainufer aus gut zu fotografieren. Dabei überraschte uns die Einbindung des Mains als Naherholungszone und Fitnessparcours. Dies ist ein wohltuender Gegensatz zur dynamischen und schnellen Großstadt.

Andere Stadtviertel mit fast dörflichem Charakter verstärkten unseren Eindruck, sich in einer lebenswerten Stadt aufzuhalten.

Von der weiträumigen Stadtlandschaft zeigen wir hier einige Gebäude, die es uns fotografisch besonders angetan hatten:

Der Messeturm steht unmittelbar am Eingang zum Messegelände und ist das Wahrzeichen Frankfurts. Vom international bekannten Architekten Helmut Jahn im Art-Deko-Stil errichtet, wird er von den Bewohnern Frankfurts auch Bleistift genannt. Bei seiner Fertigstellung 1991 war er mit 256,5 m das höchste Gebäude Europas.

An Höhe überholt wurde er im Jahr 1997 vom Commerzbank Tower, der inzwischen (nur noch) das höchste Gebäude Deutschlands ist (259 m). In direkter Nachbarschaft fotografierten wir auch den Silberturm, einen der bekanntesten Wolkenkratzer der Mainmetropole. Anfangs beheimatete er die Konzernzentrale der Dresdner Bank, was ihm auch den Namen Dresdner-Bank-Hochhaus einbrachte. Heute ist das Gebäude an die Deutsche Bahn mit seinem IT-Dienstleister DB Systel GmbH vermietet.

Im Stadtteil Gallus steht der Tower 185. Aus einem hufeisenförmig angelegten Sockelgebäude erheben sich die beiden Hochhaushälften mit einer Aluminium-Glas-Fassade bis in 200 Meter Höhe. Die Bezeichnung Tower 185 stammt aus einer frühen Planungsphase und bezog sich auf die Höhe von 185 Metern, die ursprünglich für das Hochhaus vorgesehen war. Die interessantesten Fotos gelangen uns hier während der Dämmerung und als die Kombination von Kunstlicht im Gebäude und die schräg einfallende Abendsonne eine besonders schöne Stimmung zauberte.

Im Frankfurter Europaviertel neben dem Messegelände fanden wir die Skyline Plaza, ein Einkaufszentrum mit Fitness- und Spabereich sowie einem Parkhaus. Die geschwungene Fassade ermöglicht viele spannende Blickwinkel. Als „Fünfte Fassade“ wird der Skyline Garden auf der Dachterrasse des Gebäudes bezeichnet, der als richtungsweisende Freiraumstruktur mit Parkanlage gestaltet wurde. Am meisten faszinierten uns dort die futuristisch anmutenden Ausblicke über die angrenzenden Dächer.

Unter dem Motto „Wohnen und Arbeiten am Fluss“ wurde in den letzten 15 Jahren im Westhafen ein modernes Stadtviertel mit eigenem Charakter und ungewöhnlichen Perspektiven geschaffen. Rund 1.600 Menschen bietet die moderne Gebäudearchitektur ein Leben in einem maritimen Umfeld, und das inmitten der Großstadt.

Obwohl das Japan Center mit seinen 115 m nicht so hoch wie die umstehenden Gebäude ist, ist uns das Hochhaus mit seiner terrakottafarbenen Natursteinverkleidung und den streng geometrischen Formen sofort ins Auge gesprungen. Es entspricht klassischem japanischen Design mit weitauskragendem Dach und erinnert an die Form einer japanischen Steinlampe.

Das Deutsche-Bank-Hochhaus im Westend besteht aus zwei 155 m hohen Wolkenkratzern, die auch Soll und Haben genannt werden. Aufgrund ihrer Präsenz in den Printmedien und im Fernsehen gehören die Doppeltürme zu den bekanntesten Gebäuden in ganz Deutschland.

So, das war nun ein kleiner fotografischer Streifzug, der uns positiv überrascht und sehr gut gefallen hat. Wir jedenfalls können uns gut vorstellen, Mainhattan wieder einen Besuch abzustatten. Es gibt dort noch vieles zu entdecken.

29 Apr

Kirkjufell

In Allgemein by Elisabeth / 29. April 2016 / 0 Comments

Die Landschaft um sie herum ist unberührt. Sie drängt sich nicht auf, sie lädt nicht ein. Sie ist einfach da, die schroffe Felsen-Schönheit. Der Mensch hat es hier mit ihr versucht, doch er blieb nicht lange. Kirchberg, Zuckerberg sagte er zu ihr, doch sie schützte ihn nicht, sie ermutigte ihn nicht, sie schmolz nicht dahin. Bis heute dürfen nur Wenige sie berühren und den Tag mit ihr verbringen. Das Duell ist für alle spannend. Schafft es einer bis ganz nach oben? Und dann von oben nach unten? Spätestens am Abend gehen sie dann wieder fort, diese seltsamen Menschen. Sie lassen ihr die Ruhe. Ihren Dämmerungstraum…Eiszeit. Glanzzeit. Königin sein. Die Sonne scheint, es ist gar nicht kalt… Sie ist wunderschön. Wunderschön in ihrem weißen Gletscherkleid aus Milliarden sonnenfunkelnder Kristalle. Der Wind haucht sie an: Wahrhaft, du bist die schönste Nunatak weit und breit. Doch ihr Blick sucht nur das Eine… In der Ferne sieht sie ihres gleichen… Sie fragt nur das Eine: Treffen wir wieder aufeinander?

Maria Lenger

08 Mrz

Ausstellung MUT ZUR FARBE

In Allgemein by Alfons / 8. März 2016 / 0 Comments

Aus dem gemeinsam entstanden Buch EigenArt (siehe Blog 08/15) hat sich Henning Adickes erste Einzelausstellung ergeben. Bei der Planung, Vorbereitung und Hängung haben wir ihn gerne tatkräftig unterstützt.

Die Eröffnung im Haus der Kultur in Waldkraiburg am 3. März 2016 war gut besucht. Hennings große und kraftvolle Gemälde kommen mit der perfekten Studiobeleuchtung ideal zur Geltung. Bis Ostern kann die Ausstellung noch besucht werden. Das Mühldorfer Fernsehen hat dazu einen Beitrag verfasst.

21 Feb

Lofoten – Inseln über dem Polarkreis

In Reisen by Elisabeth / 21. Februar 2016 / 0 Comments

Kurzentschlossen flogen wir im Februar auf die 190 km lange Inselgruppe in Nordnorwegen, die uns spektakuläre Landschaften im Winterkleid versprach.

Eine Erkundungsfahrt sollte es werden, weil wir erfahrungsgemäß unsere fotografischen Ziele mehrmals aufsuchen. Wetterkapriolen, unterschiedliche Lichtstimmungen und Ebbe und Flut an den Küsten verändern dabei ständig das Landschaftsbild und machen jeden neuen Besuch zu einem spannenden und abwechslungsreichen Erlebnis.

Wir reisten in einem halben Tag vom Münchner Flughafen über Oslo nach Narvik/Evenes. Das gemietete Allradfahrzeug mit Spikes erwies sich für die spiegelglatten Eispisten als vernünftige Wahl. Unsere Übernachtungen hatten wir vorgebucht, um nicht unnütz wertvolle Zeit mit der Zimmersuche zu vergeuden.

Es empfing uns ein Märchenwinter, den wir in diesem Jahr zuhause sehr vermissen. Wir erkundeten traditionelle Fischerdörfer wie Henningsvaer und Sakrisoykaribisch anmutende Strände und fotografierten den wohl bekanntesten Ort Reine im Süden der Inselgruppe. Mehrmals waren wir an den Stränden Haukland und Vikbukta. Am besten gefiel uns der Küstenabschnitt bei Utakleiv mit seinen fantastischen Felsformationen, wo uns auch eines Abends das Nordlicht wohlgesonnen war.

Je südlicher auf den Lofoten, desto schroffer und steiler ragen die Berge aus den immer enger geschnittenen Fjorden empor. Winzige Ortschaften mit den traditionellen Trockengestellen für den Stockfisch schmiegen sich an die Felsen. Die Hauptinseln sind mit Brücken verbunden oder die Hauptverkehrsader Lofast verläuft in einem Tunnel unterhalb der Meeresarme.

Sehr authentisch waren die rustikalen Übernachtungen in den Rorbuers in Hamnoya. Die Nächte in den ehemaligen Fischerhütten, auf ihren Pfählen im Wasser, waren allerdings aufgrund des Sturms, der an den einfachen Holzhäuschen rüttelte, nicht ganz so ruhig.

Den Nusfjord erlebten wir bei einem ersten Besuch als sehr gastfreundlich. Ein starker Schneesturm zwang uns in Karolines Restaurant, das eigentlich aufgrund der touristenarmen Wintersaison geschlossen war. Wegen Renovierungsarbeiten gab es leider kein Angebot, sogar die Kaffeemaschine war defekt. Wir durften uns aber in die warme Stube setzen und einen „tea for free“ trinken, was wir gerne annahmen. Die Tasse Earl Grey mit Blick aus dem Panoramafenster auf den kräftigen Schneesturm draussen war jedenfalls nicht zu toppen!

Bei unserem zweiten Besuch sahen wir dann erst, was uns im Schneesturm verborgen blieb. In den schmalen Fjord schmiegt sich das kleine Dorf, dessen Gebäude aus dem frühen 19. Jahrhundert original erhalten sind. Die in kräftigen roten und gelben Farben gestrichen Holzhäuser sind dabei ein starker Kontrast zu den winterlichen Schwarz-, Weiß- und Grautönen.

Während wir von 8 – 17 Uhr die Winterlandschaft erkundeten, gehörten die Nächte mit wenig Bewölkung der Suche nach dem Polarlicht. Wir hatten das Glück, diese Nordischen Geister, wie wir sie nennen, gleich drei mal zu beobachten.

Fazit: Innerhalb kürzester Entfernungen fanden wir auf den Lofoten abwechslungsreiche und wilde Berg- und Küstenlandschaften. Genau das Richtige für uns! Dieser Erkundungstour wird zweifelsfrei eine weitere Reise auf die Inseln über dem Polarkreis folgen. Wir freuen uns schon drauf!

29 Jan

Gemalt

In Allgemein by Elisabeth / 29. Januar 2016 / 0 Comments

Da liegt diese Landschaft vor uns. Bewegungslos, lautlos, unschuldig. Wir verlieren uns darin. Alles ist perfekt. Kein Gedanke existiert und doch sind wir brauscht. Unsere Augen sehen das Muster aus Schnee und Geröll, doch in unseren Köpfen ertönen die aufbrausenden Klänge einer Orchestermusik. Die Musik wühlt uns auf, reißt uns mit und trägt uns in den Himmel. Doch im selben Augenblick verstummt sie wieder und das lautlose Echo der Komposition überlässt uns unseren Seelen. Wir leben die Stille. Wortlos malen wir unser Bild. Mit dem Auge der Kamera und dem Seelenblick des Künstlers.

Maria Lenger